Der Abschied von Robert Enke

Robert Enke hat sich das Leben genommen. Die Trauer war und ist groß und die Beteiligung der Medien auch. Herr Enke war in einem harten Geschäft engagiert, in dem nur Höchstleistungen und Erfolg zählen und zwar gnadenlos, ausgehend von uns, den Zuschauern und den Medien. Etwas mehr Nachdenklichkeit wäre in diesem Zusammenhang vielleicht angebracht. Nicht immer nur höher, schneller und weiter. Das Bild von der Berliner Morgenpost drückt Anteilnahme aus. Wem die „Großveranstaltung" im Stadion etwas bringen soll und wer sie gewünscht hat kann ich nicht beurteilen. Nach meinem Geschmack wäre etwas mehr "Stille Andacht" ganz sicher kein Fehler gewesen.
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Philosoph und Sportsoziologe Herr Professor Gunter Gebauer sagt "Ich fand diese Art des öffentlichen Voyeurismus des öffentlichen Kameraauges unerträglich". Ich ergänze: Es ist schade, dass es so viele Zuschauer dafür gibt.
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